Berichte
Mitgliederversammlung 2010
Montag, 05.07.2010 | Autor/Fotos Günter Lohsträter
Recklinghausen. Für Samstag, 26. Juni 2010, hatte der Vorstand des Neuapostolischen Sozial- und Bildungswerkes NRW e.V. zur zweiten Jahreshauptversammlung eingeladen. Alle Mitglieder waren über diese zweite Versammlung seit Bestehen des gemeinnützigen Vereins schriftlich informiert worden. Die Tagung fand in den Räumen des SBW-Zentrums in Recklinghausen-Suderwich statt.
Nach eröffnendem Gebet durch Bezirksältesten Gerald Czub (Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland, Bezirk Siegen) stellte zunächst Reinhard Kurtz die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest: Von den zurzeit 290 Vereinsmitgliedern waren 69 persönlich anwesend. Weitere 66 wurden durch Vollmachten von anwesenden Teilnehmern satzungsgemäß vertreten. Somit war die für die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung nötige Zahl von einem Drittel der Mitglieder erreicht.
Rechenschaftsbericht
Nach der Abfolge der durch die Vereinssatzung geforderten Regularien wie Festsetzung des Protokollführers und des Versammlungsleiters stellte der erste Vorstandsvorsitzende, Manfred Dorowski, den Rechenschaftsbericht laut § 8.3a der Vereinssatzung vor.
Dabei gab er in seinem dreigeteilten Vortrag zunächst in chronologischer Abfolge einen Überblick über die Aktivitäten und Veranstaltungen des SBW seit der letzten Jahreshauptversammlung im Juni 2009 bis dato. Im zweiten Teil lieferte er eine Übersicht über die vom SBW erbrachten Beratungsleistungen und die Anzahl der dafür ehrenamtlich eingesetzten Stunden.
Im letzten Teil seines Berichtes folgt ein Ausblick über die in der zweiten Jahreshälfte 2010 und darüber hinaus geplanten Veranstaltungen, Vorträge und Projekte des SBW.
Kassenbericht
Annegret Marek, im Vereinsvorstand für das Kassenwesen verantwortlich, gab anschließend den Geschäftsbericht bekannt und legte den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2009 vor.
Danach stehen Gesamteinnahmen von knapp 28.000 Euro zu Buche. Diese setzen sich zusammen aus Spenden, Zuwendungen, Zinseinnahmen und Sachspenden. Eine wichtige Position bei den Einnahmen bilden die vom Vorstand und den Vereinsmitgliedern gespendeten Eigenleistungen und Aufwandspauschalen, die ein Drittel der Gesamteinnahmen ausmachen.
Demgegenüber standen Kosten in Höhe von fast 18.000 Euro für die Ausstattung der Geschäftsstelle, Miete des SBW-Zentrums, Personal-, Büro- und Verwaltungskosten, Reisekosten und auch Zuwendungen an bedürftige Personen.
Der exakte Jahresüberschuss beträgt 9.122,14 Euro.
Entlastung des Vorstands
Zur Mitgliederentwicklung gab Annegret Marek folgende Übersicht: Nach der Gründung des Vereins im Dezember 2008 mit sechzehn Gründungsmitgliedern und einer Mitgliederzahl von gut einhundert Mitte des Jahres 2009 waren es mit dem 31. Dezember 2009 bereits 159 Mitglieder.
Mittlerweile hat der Verein annähernd 300 Mitglieder mit wachsender Tendez.
Im Anschluss wurden nach positiver Empfehlung der Kassenprüfer der Rechenschaftsberichtes sowie der Jahresabschluss des Vorstands einstimmig von den Mitgliedern angenommen. Auch der Vorstand wurde einstimmig entlastet.
Gemeinnütigkeit voll anerkannt
Nach der vorläufigen Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins ab Vereinsgründung hat das zuständige Finanzamt Dortmund-Ost jetzt nach Vorlage des beschriebenen Jahreabschluss die Vorläufigkeit der Annerkennung aufgehoben.
Ab dem 1. Juni 2010 ist der Verein wegen Förderung des Wohlfahrtswesens nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.
Gemeinsamer Ausklang
Im Anschluss waren die Mitglieder noch bei Würstchen und Salat eingeladen, den Abend gemeinsam und im Gespräch ausklingen zu lassen.
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